Der W3C Markup Validation Service untersucht den HTML-Code einer Webseite anhand der geltenden Webstandards. Eine Seite kann über ihre öffentliche Adresse, durch Hochladen einer Datei oder durch direkt eingefügten Quelltext geprüft werden. Das Ergebnis listet Fehler und Warnungen mit Position und technischer Begründung auf.
Typische Funde sind falsch geschlossene Elemente, unzulässige Attribute, doppelte IDs oder eine Struktur, die der Browser zwar stillschweigend repariert, aber nicht eindeutig interpretieren kann. Solche Fehler können Layout, JavaScript, Barrierefreiheit und die Verarbeitung durch Suchmaschinen beeinflussen. Der Validator ersetzt keinen Browser-Test, macht jedoch formale Probleme sichtbar, die beim bloßen Ansehen leicht übersehen werden.
Bei umfangreichen Seiten ist es sinnvoll, mit dem ersten echten Fehler zu beginnen. Ein einzelnes fehlendes End-Tag kann viele Folgefehler erzeugen. Nach der Korrektur sollte die Seite erneut geprüft werden, statt jede nachfolgende Meldung isoliert zu bearbeiten.
Was die Prüfung sinnvoll abdeckt
- Dokumentstruktur, Verschachtelung und zulässige Attribute kontrollieren.
- Ursachen für unerwartete DOM-Strukturen und Darstellungsprobleme finden.
- Eine saubere technische Grundlage vor Barrierefreiheits- und Funktionstests schaffen.
Eine bestandene Validierung bedeutet nicht automatisch, dass eine Seite gut bedienbar oder barrierefrei ist. Sie bestätigt in erster Linie, dass der untersuchte Markup-Code den formalen Regeln entspricht.
